33 Jahre 1. KG Bleibuir

33 Jahre 1. KG Rot Weiß Bleibuir


In den folgenden Jahren etablierten sich die Karnevalssitzungen von Bleibuir.

Einmal mussten sogar an die hundert  Besucher  abgewiesen werden, weil der Saal trotz zusätzlich aufgestellter Bänke und bereits für den halben Preis veräußerter Stehplätze wirklich aus allen Nähten platzte.

In den Reihen der Akteure reihte sich unter anderem Helmut Graffenberger ein, der mit viel Lokalkolorit und Ortskenntnis Bombenerfolge in der Bütt feierte. Auch Karl Josef Pitzler und Michael Kurth aus Bergbuir wurden zusammen mit Gerd Züll gern gesehene Gäste in der Bleibuirer Sitzung. Eine erste eigene Gesangsgruppe erschien auf der Bleibuirer Bühne. Ebenfalls singend und von „Ossi“, Karl Josef Petter auf dem Quetscheböggel begleitet wagten sich Hans Engel und Hubert Esch auf die Bretter. Die Bänkelsänger hinterließen schallendes Gelächter und auch einige zutiefst beleidigte Zeitgenossen.

Diese Tradition führten ebenfalls noch in den siebziger Jahren die „Schweesfööss“ fort. Diese Gruppe hatte in der dritten Bleibuirer Sitzung ihre Premiere. Ihnen gehörten über viele Jahre unter anderem Leute wie Karl Heinz Undorf, Clemens Hirtz, Manni Lang, Olly Hausmann und Karl Hoß und im Laufe der Jahre noch viele andere an.

Unter dem Vorsitz von Jean Schoeller wurde auch der traditionelle Rosenmontagszug aus der Obhut des Vereinskartells in die Hände der 1. KG Bleibuir übertragen.

1978 bereits ist ein Jahr der Neuerungen. Erstmals werden auf Anregung von Matthias Hoß eigene Karnevalsorden hergestellt und aus Blei/Zinn gegossen – und nicht einfach welche gekauft. Auch hält der gesellige Moment Einzug. Erstmalig findet ein Kameradschaftsabend mit Essen, Trinken, allerlei Kurzweil und der Wahl der „Miss Karneval“ statt. Den ersten Titel dieser Art erringt am 4. November 1978 Liesel Bartsch. Bereits auf der Mitgliederversammlung am 11.August 1978 wurde Jean Schoeller

als Vorsitzender von Matthias Hoß abgelöst. Meier Tönnes wird als Vize-Vorsitzender im Amt bestätigt. Der weitere Vorstand setzt sich zusammen aus Christel Schmolke, Renate Schick, Johann Even, Karl Hoß und Hermann Josef Zillig als Sitzungspräsident.

In der vierten Sitzung am 17. Februar 1979 geben Theo Schoddel und Bernd Rehbock ein Gastspiel in der Bleibuirer Bütt. Ansonsten setzt sich das Sitzungsprogramm aus den schon bekannten Eigengewächsen zusammen. Das Männerballett unter der Leitung von Loni Hufschlag erarbeitet sich mehr und mehr Anspruch. Die Auftritte außerhalb des Bleibuirer Saales werden immer mehr.

Anfang der 80er Jahre vollzieht sich nach und nach ein Generationswechsel im Vorstand der KG.

Von den ganz jungen und den eher ganz alten, beginnt nun das starke „Mittelalter“ die Sache engagiert in die Hand zu nehmen. Matthias Hoß war  bereits Vorsitzender, in den Elferrat zogen nach und nach Dorfgrößen wie Josef  und Jakob Schmitz, Michael Hilger, Albert Roggendorf, Peter Malzbenden, Peter Voissel, Werner Heiliger, Karl Josef Blens und Helmut Greuel. Letzterer stieg von der Mitte der achtziger Jahre an als bedeutender Büttenredner auf – Unvergesslich, wenn Knübbel mit Eier „Mank“ und allerlei Präsenten unter der Musik einzog: „Klingelingeling, Klingelingeling jetzt kommt der Eiermann.“      

1981 stirbt Anton Meier, seit der Gründung ununterbrochen als Stellvertretender Vorsitzender im Amt. Die Mitgliedervollversammlung bestellt Michael Hilger zu seinem Nachfolger.

Eingestellt werden in diesem Jahr die Altpapiersammlungen, welche zusätzliche Einnahmequellen erschließen sollten und auch der alljährliche Kameradschaftsabend mit der Wahl der Miss Karneval.

1983 gibt H.J. Zillig sein Amt als Sitzungspräsident ab und wird laut Versammlungsbeschluss von Michael Hilger abgelöst. Erstmals wird für den Eintritt zur Karnevalssitzung ein zweistelliger Betrag verlangt.

Ab 1984 steigt der Mitgliedsbeitrag von bis dahin 12,-DM auf 20,-DM. 1985 erfindet die KG den Kartenvorverkauf und macht bis heute gute Erfahrungen damit.

Das Sommerfest anlässlich des 10 jährigen Bestehens 1986 stößt auf große Resonanz. Die Vereinsmanager ziehen ihre Lehren daraus. Ansprüche und Angebote werden vom Vorstand auch außerhalb der Sitzung jährlich gesteigert.

Seit dem 11. Jahre  des Bestehens, 1987, trägt man im Verein Uniformjacken. 1988 wird der Vorstand um zwei Beisitzerposten erweitert.

Im Jahre 1992 wird erstmals das so genannte Sessionsheft herausgegeben und ist seither ein fester Bestandteil einer jeden Session. Der Verein wird Mitglied im Regionalverband karnevalistischer Kooperationen Rhein-Mosel-Lahn e.V. und veranstaltet ein großes Sommerfest mit Disco und Tiroler Abend, das (auch finanziell) zu einem Bombenerfolg wird.

Die erste Vereinstour in der Geschichte der KG führt die Mitglieder 1993 an Mosel und Ahr – unter anderem mit einer Weinprobe in Cochem und einem Tanzabend in Mayschoß.

1994 wird die 1.KG Rot Weiß Bleibuir Mitglied im Bund Deutscher Karneval.

Das Jubiläumsjahr 1996 wird mit der Jubiläumssitzung am 27. Januar eingeläutet und endet mit einem großen Sommerfest im Festzelt auf dem Schulhof.

1998 fällt Michael Hilger bedingt durch Krankheit am Sitzungstag als Sitzungspräsident aus. Zwei Stunden vor der Sitzung übernimmt Fritz Dardenne die Sitzungsleitung und macht seine Sache hervorragend. Danach übernimmt Fritz Dardenne auch für die nächsten Jahre das Amt des  Sitzungspräsidenten.

Im Jahre 2001 feiern wir unser 25jähriges Vereinsjubiläum. Dies wird mit einer tollen Jubiläumssitzung bis zum Morgengrauen kräftig und ausgiebig gefeiert.

Es folgte die Session 2002/2003, die für unseren Verein gravierende Veränderungen mit sich bringen sollte. Was wir all die Jahre nicht für möglich gehalten haben, tritt im August 2002 ein. Der Saal des „Eifeler Hof“ entspricht nicht mehr den bautechnischen  Voraussetzungen und wird für alle öffentlichen Veranstaltungen geschlossen. Der Vorstand versucht noch irgendeine Möglichkeit zu finden, aber es bleibt dabei, der Saal steht uns definitiv nicht mehr zur Verfügung.

Von Vorstandsseite wurde versucht ein Zelt anzumieten, was sich jedoch ebenfalls als sehr schwierig und vor allen Dingen als nicht finanzierbar herausstellte. Fast schon resignierend bot uns schließlich die damalige Fa. „Tom´s Autokranverleih“ ihre Firmenräumlichkeiten an. Mit Unterstützung von der gesamten Bevölkerung und den ortsansässigen Vereinen gelang es schließlich die Halle so herzurichten, das es eine wahre Freude war darin zu feiern. Alle Veranstaltungen wurden ein riesen Erfolg. Ebenfalls in diesem Jahr trat Fritz Dardenne als Sitzungspräsident zurück. Ihm folgte in dieser Funktion der 1. Vorsitzende Matthias Hoß.

Das Jahr 2003 brachte wieder einige Veränderungen im Vorstand. Unsere langjährigen aktiven Mitstreiter Josef und Jakob Schmitz traten von ihren Posten zurück. Beide Vorstandsposten konnten jedoch reibungslos wieder besetzt werden.

Das Jahr 2004 begann mit einer Neuerung – erstmalig hielten wir zusammen mit der KG Bergbuir einen Mundartgottesdienst ab. Die Kirche St. Agnes war am 4. Januar 2004 so voll wie selten. Auch der anschließende Umtrunk in der Alten Schule wurde sehr gut besucht.

Mit einer Neuerung endete schließlich auch das Jahr 2004. Ein Fischessen beendete am 28.02.2004 eine wiederum erfolgreiche Session und ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Veranstaltungen.

Ein Highlight in der Vereinsgeschichte wurde schließlich das Jahr 2006. Zum 30jährigen Vereinsbestehen konnte erstmalig ein Dreigestirn gestellt werden Prinz Friedel (Mertens), Bauer Daniel (Meier) und Jungfrau Bernd (Hoß) wurden überall begeistert empfangen und repräsentierten unseren Verein zum Besten.

Bis zum Jahre 2007 lief das Vereinsleben endlich einmal in einem ruhigen Fahrwasser.

Der Vorsitz des Vereins wechselte während der Mitgliedervollversammlung 2007 vom langjährigen Vorsitzenden Matthias Hoß über zu Lorenz Richartz.

Doch das Jahr 2008 brachte schon wieder eine große Herausforderung. Die Räumlichkeiten der Fa. „Tom´s Kranverleih“ standen urplötzlich nicht mehr zur Verfügung.

Da die Stadt Mechernich zwischenzeitlich ein Veranstaltungszelt angeschafft hatte wurde dieses kurz entschlossen für die Karnevalszeit angemietet. Da das Zelt jedoch im Vorfeld schon anderweitig vermietet war, musste das komplette Zelt zwischenzeitlich noch einmal ab und wieder aufgebaut werden. Auch dies konnte unter tatkräftiger Mithilfe aus der gesamten Bevölkerung gemeistert werden.

Nun steht im Jahr 2009 das nächste Jubiläum an und wird schon seit langem vom derzeitigen Vorstand vorbereitet. Alle Veranstaltungen werden wiederum im Festzelt auf dem Schulhof stattfinden.


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